Wennen II
Als het zomer wordt, ineens, heftig, nu. En als ik merk dat ik er eigenlijk niet klaar voor ben. Telkens sta ik weer met te veel kleren op straat, temidden van mensen in korte broeken en mauwen en zonnebrillen, terwijl mijn jas al nutteloos over mijn arm hangt. Om me heen roodgelakte tenen in sandaaltjes, groen, paars geel, patronen op jurken die zicht op een al bruine rug geven. Iedereen zijn ideaalgewicht, hoofd en houding rechtop, naar de zon toe. Zomaar. Mijn jas weegt zwaar. En ik kan niet uitsluiten dat er druppels zweet op mijn voorhoofd staan.
Maar gisteren, toen regende het ineens, heftig en mooi, de hele dag door. Ze schuilden onder afdaken en er waren watervlekken op hun kleren, het haar in der waar, ondanks de paraplus. God, de paraplus die niet dicht wilden, die de wind omwaaide en die de tassen in de weg waren, die je nergens kwijt kon en die uren nat bleven. Ik stond er ook bij, maar je zag me niet meer.
Der Sessel
Der Sessel steht in der Wohnzimmerecke. Er hat ein verblasstes Blumenmuster. Man kann von einer Blume zur nächsten gucken, über den ganzen Sessel. Es ist ein sehr großer Sessel. So ein Ohrensessel mit hoher Lehne. Als Kind bin ich regelrecht in ihm versunken. Ich erinnere mich, wie ich mich hochgezogen habe, und wie die Füße kurz in der Luft hingen, bevor ich sicher auf der Sitzfläche war. Wenn ich mich dort hingestellt habe, konnte ich nur auf Zehenspitzen über die Lehne schauen. Das war vor Papas Krankheit. Der Sessel steht in meiner Erinnerung genau so unverwüstbar in einer Ecke wie in unserem Wohnzimmer. Ich erinnere mich sogar deutlicher an ihn als an Jonas damals. Ich durfte nicht weitersagen, dass Jonas manchmal heimlich ferngesehen hat, dass weiß ich noch. Und ich erinnere mich an seine Konfirmation und dass ich neidisch war auf all die Geschenke und auf die Kinder, die sie vorbeibrachten und für die ein großer Korb mit Süßigkeiten bereit stand. Der Sessel war schon lange vor mir da. Mama erzählt gerne die Geschichte, wie Papa ihn eines Tages vom Sperrmüll mitbrachte. Er sah schon genauso alt aus wie jetzt, sagt sie, und dass es für ihn eigentlich keinen Platz in der Wohnung gab. Sie hätte sich darauf eingelassen, weil sie dachte, dieses marode Ding halte eh nicht lange. Sie hatte Unrecht, der Sessel hat gehalten. Er ist immer noch da. Ich glaube, sie nimmt es ihm übel.
In der Zeit nach Papas Tod hat sie oft darin gesessen. Sie hat vor sich hin gestarrt und ihre Hände schienen die Armlehne zu zerdrücken. Früher, als Papa noch lebte und als Jonas noch zu Hause war, da nahm der Sessel vielleicht Platz weg. Jetzt ist es leer geworden. Der Sessel ist immer mehr geschrumpft. Um auf die Sitzfläche zu gelangen, muss ich nicht mehr klettern, sondern in die Knie gehen. Ich sitze da und gucke ins Zimmer und es ist still. Ich ertappe mich dabei, dass ich darauf warte, dass die Tür aufgeht und Papa nach Hause kommt. „Du sitzt ja in meinem Sessel“, würde er scherzend sagen und mir über die Haare streichen.
Die Wohnungstür fällt ins Schloss. “Tut mir leid, es ist ein bisschen später geworden, Lisalein“, entschuldigt sich Mama. „Ich musste noch ein paar Sachen erledigen, vor Weihnachten häuft sich immer alles so. Ist Jonas schon da?” „Ja, seit heute Mittag. Er räumt in seinem Zimmer rum.“ „Gut, dann begrüße ich ihn mal. Ach ja, Marianne und Wolfgang kommen noch kurz vorbei. Sie fahren über die Feiertage weg und wollen uns unser Geschenk geben.“ Marianne ist Mamas Schwester, und sie hat eine Leidenschaft für Markenprodukte und Dekoration. Sie legt zum Beispiel immer Bücher auf ihren Wohnzimmertisch, die farblich zur Sofagarnitur passen und ist ständig auf der Suche nach Angeboten. Papa hat darüber gerne Scherze gemacht. Ich ziehe die Beine an und lege das Kinn auf die Knie. Wir müssen nachher auch noch den Weihnachtsbaum aufstellen. Das ist jetzt Jonas’ Aufgabe. Früher haben wir immer ein Familienfoto mit dem geschmückten Baum gemacht. Wir haben damit aufgehört, es ging nicht mehr. Es gibt auch keine Fotos von Papas Krankheit. Ich sehe ihn in Gedanken vor mir, wie er im Sessel sitzt, nachdem er aufhören musste zu arbeiten. Manchmal bin ich zu ihm hingegangen und habe mich an ihn gekuschelt. Wir wussten in der Zeit alle oft nicht, was wir sagen sollten. Eigentlich wissen wir es immer noch nicht.
Der Sessel ist rot. Sehr rot. Er ist überall rund. Er sieht ein bisschen aus wie die Daunenmäntel, die im letzten Winter in waren. Es ist ein Markensessel, Classico Mobile oder so. Marianne war sehr stolz darauf. “Jetzt könnt ihr diesen alten gammeligen Sessel endlich entsorgen”, hat sie gesagt. Wir stehen im Flur und betrachten das Geschenk. “Also eigentlich ist er doch nicht schlecht“, sagt Jonas. Er befühlt das Material. „Der hat sicher viel Geld gekostet.” "Ach was, das war ein Angebot”, halte ich dagegen. Jonas setzt sich und wippt ein bisschen. Widerspenstig heben sich die Vorderbeine des Sessels ein Stück vom Boden. „Willst du auch mal probesitzen?“ Ich schüttele den Kopf. „Pass auf, dass du ihn nicht gleich kaputt machst, Jonas“, sagt Mama besorgt. Das Leder vom Sessel macht ein quietschendes Geräusch. Ein eigenartiger Geruch geht davon aus, klinisch. Ich setze wieder an: “Wir brauchen doch überhaupt keinen neuen Sessel.“ „Naja, ich habe schon mal darüber nachgedacht. Das Wohnzimmer würde ganz anders wirken.“ „Du willst doch nicht sagen, dass du das Ding hübsch findest?” Ich nicke mit dem Kopf in Richtung des Sessels. “Es wäre nicht meine erste Wahl gewesen”, sagt Mama zögernd. „Wenn es ein Angebot war, können wir es sicher nicht umtauschen.“ Ich verschränke die Arme und kaue auf meiner Unterlippe. Warum muss Marianne aus allen möglichen Dingen gerade einen Sessel auswählen? Jonas streckt die Beine darin aus. Wir betrachten ihn und schweigen eine Weile. „Lass mich auch mal, Jonas“, sagt Mama. Jonas steht auf und geht zur Seite. Das Leder quietscht. Mama rutscht ein bisschen auf der Sitzfläche hin und her. Sie legt ihre Arme auf die Seitenlehnen, drückt den Rücken in das Polster und schließt die Augen. Ich sehe, wie sie ihre Hände leicht anspannt. Auf der Armlehne entstehen kleine Gruben um ihre Finger herum. Sie öffnet die Augen und schaut auf. “Vielleicht hast du recht Lisa. Vielleicht bringen wir Mariannes Sessel einfach auf den Sperrmüll. Da kann ihn jemand anders mitnehmen. Für uns ist er wohl noch zu neu.”
In het vet.
Is het u ook niet opgevallen dat de buren ijzig stil zijn? En waar is de man die u altijd groette, 's ochtends bij de bushalte? Waar is het meisje met de linten deze winter? Wie runt nu de kraam van de ballonnenman?
Natuurlijk, iedereen is druk: de winter behoeft zo zijn voorbereiding. Delijnen dienen binnengehaald, de zeilen moeten gestreken, gevouwen, en netjes in de linnenkast. De wagen moet uit, en onder zeil, de kinderen horen binnen. Wie alleen is, blijft dat, en wie plannen heeft, moet wachten.
Het leven trekt zich terug in bistro's, achter dashboards en DVD-installaties. Een drukte van belang in de donkerste hoekjes. De stad geven wij in handen van zwermen potige mussen.
Maar is dat een verklaring voor het feit dat u niet meer terecht kunt in uw stamkroeg, waar de barman ineens verdween? Is dat de reden dat de winkelstraten zo leeg zijn op zaterdagmiddag?
Het gebeurt geleidelijk. Let er maar eens op. De gordijnen worden heimelijk vernieuwd. De bedden worden stilletjesaan geprepareerd. Van villa's tot in poeltjes. Het Grote Gapen is begonnen.
En wie zal er deze winter wegvallen? Je hoopt dat het niemand in je omgeving overkomt, maar de slaap slaat om zich heen. De tekenen waar u op dient te letten zullen u bekend voorkomen: hangende oogleden, een achter een hand verscholen geeuw. Ligrimpels op wangen of handen. Warrige woorden. Schroom niet, het is in eigen belang! Loop de nachtkastjes na van vrienden, van geliefden. Liggen er extra kussens of voorraden voedsel, zeg dan onmiddellijk alle contact op: de slaap is nabij!
Ik blijf deze winter binnen, en mijd elk verder contact. Uit de kraan komt antivries, en de bank heeft winterbanden. De piano en de planten, de lakens van het bed: hier gaat alles in het vet.
Treptauer

Over het hek op het terrein van het verlaten pretpark. schuilen, wachten, observeren. voetgangers die mij nakijken. ik doe groeten, voor het geval, dat ik niet terugkom- die gast met twee fototoestellen om zijn nek met rugzak. ja, die hebben wij daar zien rondlopen. verder! voorzichtig. het woordt rustig om me heen. behalve kikkers, vogels en een heleboel insecten. pretpark voor dieren. oorspronkelijkheid in plaats van vandalisme. dingen staan, zweeven of drijven. als of je een schakelaar zou kunnen omzetten en alles om je heen zou weer leven. families, frites en suikerspin. motors en mechaniek, muziek. een clown die uit luchtballonen dieren tovert. een treintje dat je komt ophalen voor een rondritje. een plastieke dinosaurus buitenwesten op de zijkant liggend. toestellen die in de wind bewegen. romantisch. opwindend. uniek. maar het getij keert. ook al lijkt de tijd stil te staan. in de verte een donkere hemel. regengolfen. stiekem verotten, nauwelijks zichtbaar, in een zooi van plantengroei. stilte, waar vroeger mensen zich vermaakten. somber. zonder pret. dode konijnen in het kanaal van een wildwaterbaan. ballenbakken verstoffen, vermolmde bruggen een na een bocht –
het licht aan het einde van een donkere tunnel van een wilde tocht.
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Eendjes
In het water voor mijn huis zwemt al weken een witte eend. Vorige week zwommen er ineens zes parmantige baby-eentjes achter haar aan, keurig in een rijtje. Afgelopen zondag had de witte eend nog maar vier kleintjes bij zich, twee aan twee aan iedere kant. Gisteren waren er daar nog twee van over. En vandaag? Eén eendje zwom snaterend achter zijn moeder aan. Hij was wel gegroeid...